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Multicopter

Vergleich: DJI Phantom 4 vs. Yuneec Typhoon H

Mit diesem Beitrag haben wir für euch mal wieder einen Drohnen-Vergleich – einen sehr interessanten noch dazu: Wir vergleichen das Consumer-Flaggschiff des Marktführers, die DJI Phantom 4, mit der technisch auf Augenhöhe liegenden Yuneec Typhoon H. Beide Drohnen sind für den privaten und teils auch professionellen Bereich der technisch aktuelle Stand. Besonders die Phantom 4 hat dank ihrer Flugintelligenz für einige Schlagzeilen gesorgt. Doch auch die Typhoon H hat ihre Vorteile. Wir schauen uns die Stärken und Schwächen beider Modelle an.

Beitrag zuletzt aktualisiert am 01.05.2017

Der erste Eindruck

Ein jeder lernt früh genug, wie wichtig der erste Eindruck für uns ist. Ohne auf die inneren Werte zu achten, urteilt jeder Mensch in den ersten paar Sekunden über alles, was er erblickt. Da zählt nur das Äußere – ganz gleich ob es sich dabei um einen anderen Menschen oder eben um einen Multikopter handelt:

DJI Phantom 4

Schlankes und aerodynamisches Design verhindert ein Abdriften bei starkem Wind.

Schlankes und aerodynamisches Design verhindert ein Abdriften bei starkem Wind.

Wer die Phantom-Reihe kennt weiß um ihre treue Designlinie. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Phantom 4 äußerlich nicht so leicht von den Phantom 3 Modellen unterscheidbar ist. Der erste Eindruck ist daher zwar nicht besonders überraschen, dafür aber gewohnt hochwertig und schlicht. Unschuldiges Weiß kleidet die Phantom 4, als ob das Gestell damit dick überzogen wurde. Die Phantom 4 macht einen aerodynamisch optimierten, „schnittigen“ Eindruck. Auf den ersten Blick fällt uns auch auf, dass sie über 4 Rotoren verfügt. Damit ist die Phantom 4 ein Quadrocopter.

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* Zuletzt aktualisiert am 28.05.2017 um 20:24 Uhr. Wir weisen jedoch darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Yuneec Typhoon H

Yuneec Typhoon H

Sportliches Design, das über die Grenzen eines traditionellen Quadcopters geht.

Wenn wir uns die Typhoon H anschauen, fällt uns eines auf: Sofort erkennen wir den prägnantesten Unterschied: Mehr Rotoren. Die Typhoon H ist ein Hexacopter und hat demnach 6 Rotoren. Das verbessert die Stabilität, verringert jedoch die Flugleistung hinsichtlich Reichweite und Geschwindigkeit. Optisch bzw. designtechnisch macht der Yuneec einen sportlicheren Eindruck hin zur Agressivität.

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Die inneren Werte – Technik

Natürlich dürfen wir uns nicht nur auf das attraktive Äußere verlassen. Beide Copter versprechen viel und wir schauen uns an, ob diese Versprechen auch eingehalten werden. Beginnen wir wieder mit dem DJI Phantom 4:

Der Phantom 4 hat im Vergleich zum Vorgänger einen größeren Akku und stärkere Motoren. Auch werkstofftechnisch ist der auf einem hohen Stand, denn bestimmte Teile sind aus einer Magnesiumlegierung gefertigt. Alleine das reicht, um den Phantom 4 als Oberklasse-Drohne zu qualifizieren. Der fliegt schneller als seine Vorgänger und hat eine größere Reichweite.
Siehe auch: DJI Phantom 4 Pro: Test, Erfahrung, Beispielbilder
Der Yuneec Typhoon H hingegen hat 6 Rotoren und daher eine größere Stabilität in der Luft. Leider braucht er dafür mehr Energie und fliegt nicht so lange. Auch ist Typhoon H nicht ganz so schnell. An Stelle von Teilen aus Magnesiumlegierung hat der Hexacopter Teile aus Carbonfaser – ebenfalls ein deutliches Zeichen für hohe Wertigkeit.

Auf einen Blick: Die Stärken jeder Drohne

Wir haben eingangs erwähnt, wir würden die Stärken einer jeden Drohne aufzeigen. Damit das vergleichbar ist, haben wir diesbezüglich eine kleine Auflistung vorbereitet. Über einige der Features könnten wieder komplett eigene Beiträge geschrieben werden. Wir haben uns zur Erklärung deshalb auf einzelne Kommentare beschränkt.

DJI Phantom 4

  • Besseres Anti-Kollisionssystem (kameragestützt)
  • Längere Flugzeit bzw. viel höhere Reichweite
  • Höhere Endgeschwindigkeit im Sport-Modus
  • Lightbridge (FPV)
  • Visual Tracking System
  • Bessere Kontrolle beim Indoor-Flug
  • DJI GO App als Steuerung (Steuerung im Smartphone oder Tablet, kompakter)

Yuneec Typhoon H

  • 6 Rotoren, bessere Stabilität, höhere Redundanz (zwei Rotoren können Ausfallen, ohne Absturz)
  • 360 Grad Kamera
  • 2-Piloten-System (Einer fliegt, einer führt die Kamera)
  • Faltbar
  • Extra Batterie und Tragekoffer inklusive
  • Ausfahrbares Landesystem (optisch und aerodynamisch gut, aber schlecht für die Kamera im Falle eines Absturzes)
  • Extra-Fernsteuerung (man ist nicht auf Tablet oder Smartphone angewiesen)
  • Intel RealSense (wenn aufgerüstet ist das ein vollwertiges 360° Anti-Kollisions-System)

Fazit

Aus der Liste lässt sich einiges ablesen, anderes aber auch nicht. Die Kamera beispielsweise oder der Gimbal sind nicht enthalten. Der Grund ist einfach: Beide sind praktisch gleichwertig. Wir haben wirklich nur die Vorteile gegenüber der anderen Drohne aufgelistet. Es lässt sich erkennen, dass der Vorteil bei der Typhoon H zunächst scheinbar auf der Sicherheit liegt – schließlich können theoretisch zwei Rotoren ausfallen, ohne dass der Copter abstürzt. Der Phantom 4 stürzt bereits bei einem Ausfall ab. Mit Intel RealSense wäre das Anti-Kollisionssystem der Typhoon H dem der Phantom 4 sogar überlegen, doch ohne die Aufrüstung ist es das definitiv nicht, denn es basiert auf Sonar und erkennt nur große Objekte in etwa 1,5 Metern Entfernung. Auch das einfahrbare Gestell ist zwar „cool“, spricht aber gegen die Sicherheit, denn die Kamera wäre dem Sturz hilflos ausgeliefert. Das ist bei der Phantom 4 nicht der Fall.

Der Typhoon H hat also einige Features, die in der Tat besser sind als bei dem Phantom 4, doch gleiches findet sich eben auch auf der Gegenpartei – der Phantom 4 von DJI ist schneller und fliegt weiter. Ausgeglichen? Nicht ganz: Betrachtet man das Zusammenspiel aller Stärken, so ist der Phantom 4 für uns eher ein ausgeglichenes Gesamtpaket: Agil und dank festem Landegestell im Falle eines Absturzes kameraschützend, mit guter Tracking-Software und Kollisionserkennung. Der Typhoon H ist technisch nicht ganz so abgerundet, sondern hat Höhen und Tiefen.

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