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Selfiedrohne – Trend oder Zukunft der Drohnen?

Um gleich zur Antwort zu kommen: Es ist beides. Aktuell gibt es bereits diverse Typen von Drohnen: Kameradrohnen, Aufklärungsdrohnen, Transportdrohnen, operative Drohnen, einfache Spielzeugdrohnen usw. Einen Hype erleben seit ein paar Jahren die sogenannten Kameradrohnen: Aktuell ist die Selfie-Drohne im Trend, ein spezieller Typ der Kameradrohne.

Beitrag zuletzt aktualisiert am 15.05.2017

Parallele Entwicklung: Drohnen und Selfie-Stick

Beginnen wir von vorne: Drohnen haben, wie viele Hochtechnologien, ihren Ursprung beim Militär. Für Aufklärungsflüge und auch für operative Einsätze dienen sie heute. Längst ist die Technik aber auch beim Massenmarkt angekommen. Vor allem der Hersteller DJI hat mit seinen Kameradrohnen der Phantom Reihe den Markt revolutioniert: Drohnen sind nicht mehr teure Spielereien mit viel schwer beherrschbarer Technik, sondern als Endprodukt zum kleinen Preis für Normalnutzer erhältlich.

Kameradrohnen für den breiten Konsum

Heute ist die Phantom-Reihe die Messlatte bei Drohnen im privaten Bereich. Gewerbliche Nutzer bzw. Profis haben hingegen die Matrice. Mit beiden Drohnen lassen sich Fotos und Videos drehen, die Software unterstützt dabei den Flug so gut wie sie kann. Und das klappt inzwischen so gut, dass moderne Drohnen automatisch Hindernissen ausweichen, Objekten folgen und dank diverser Sensoren genau die Position halten können – auch im Innenbereich ohne GPS.

Selfie-Stick Hype vor ein paar Jahren

Etwa zeitgleich zum Hype mit den Drohnen, vielleicht noch etwas früher, ging ein anderes „Gadget“ wie ein Lauffeuer durch die sozialen Medien und News: Der Selfie-Stick. Nur wenige Unternehmer haben darin wohl von Anfang an einen solchen Erfolg gesehen. Heute gehört ein Selfie-Stick zur gängigen Ausstattung bei Fotografien mit dem Smartphone – beispielsweise um Bilder für Instagram, Facebook und Co. zu machen. Der Vorteil am Selfie-Stick ist, dass mehr auf das Bild passt, weil man die Kamera weiter weghalten kann. Oder aber man hält sie näher, kann dafür aber seinen Arm normal stellen: Natürliche Fotos ohne einen Fotografen, der die Kamera hält, meist aus einer leichten Vogelperspektive.

Die perfekte Kombi: Drohne und Selfie

Kaum ein anderes Gadget kann die Vogelperspektive derzeit wohl so gut darstellen, wie eine Kameradrohne. Da liegt es doch nahe, dass aus dem Selfie-Stick eine Selfie-Drohne werden könnte! Doch gerade zu Beginn der Entwicklung hinsichtlich Drohnen gibt es hier ein paar Herausforderungen: Selfie-Drohnen müssen praktisch sein: Kompakt, sehr einfach zu bedienen, sicher und zuverlässig. Die passende Software inkl. Gesichtserkennung ist ebenfalls wünschenswert. Anfangs konnte man den Kriterien nicht zur Genüge nachkommen.

Neue Modelle von bekannten Marken und Start Ups

Jetzt hat sich das geändert: Bekannte Hersteller und Marken wie DJI, GoPro! oder Yuneec erschließen das Feld mit entsprechenden Modellen namens Mavic Pro (DJI), Karma (GoPro!) oder Breeze 4K (Yuneec). Auch Start Ups wie AirSelfie sind mit an Bord. Alle Drohnen haben gemein, dass sie spätestens im zusammengeklappten Zustand sehr kompakt sind und über ausreichend Intelligenz verfügen, so dass man praktisch kein „Fliegen lernen“ muss. App herunterladen, einschalten und los geht’s! Der Preisbereich variiert sehr stark, was größtenteils an den weiteren Funktionen abseits von Selfie die Ursache findet. Während die DJI Mavic Pro als Universaldrohne am teuersten ist, schneidet Yuneec Breeze oder AirSelfie hier deutlich besser ab.

Das Besondere an AirSelfie ist die Größe: Mit gerade einmal 11 x 67 x 94 mm hat die Drohne das Format eines Kartendecks und kommt an die Kompaktheit eines Selfie-Sticks sehr nah heran. Diese Drohne ist auf Selfies hin optimiert worden: Nicht nur die Größe, auch die anderen Attribute wie die Reichweite von 20 Metern, die 5 MP Kamera und die Akkulaufzeit von 5 Minuten deuten darauf hin.

Selfie Drohnen als Trend und fester Teil der Zukunft

Die AirSelfie zeigt, wohin die Richtung geht: Spezialisierte Drohnen für verschiedene Bereiche. Einer davon ist das Selfie-Fotografieren. Der Schluss wird klar: Selfiedrohnen werden in ein paar Jahren deutlich öfter zu sehen sein. Wer den Touristenort jetzt aber schon voller Drohnen sieht: Ganz so oft wie den Selfie-Stick wird man eine Selfie-Drohne nicht zu Gesicht bekommen – denn die ist (noch) immerhin ein paar hundert Euro teurer.

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