Folge uns auf

News

ROAM-e Selfie-Drohne – Nettes Gimmick oder Innovation?

Beitrag zuletzt aktualisiert am 17.03.2017

Selfie-Drohne? Wozu und warum?

Mit einer neuen Drohne hat sich die Firma ROAM-e aus Australien bemerkt gemacht. Das Ziel: Den Selfie Stick fliegen zu lassen.

Nicht als Multicopter zu bezeichnen sieht die Selfiedrohne erstmal ungewohnt aus: Sie besteht aus einem länglichen, fast stabähnlichen Körper (an dem die Kamera befestigt ist) der in zwei übereinander angebrachten Rotoren endet. Besonders interessant ist hier, dass die Rotorblätter eingeklappt werden können und der ROAM-e so in nahezu jede Tasche passen sollte.

Was der ROAM-e aber in den Drohnenmarkt einführen will ist die Gesichtserkennung, die in Smartphone Apps schon längst etabliert ist. Einmal eingestellt folgt die Drohne dem zugewiesenen Gesicht in einem Radius von bis zu drei Metern, bis der maximal 20-minütige Flug beendet wird. Nachdem der Akku leer ist, braucht ROAM-e nur zwei Stunden zum vollen Aufladen.

So sieht die fliegende Selfie-Kamera von ROAM-e aus.

So sieht die fliegende Selfie-Kamera von ROAM-e aus.

Und wer braucht das?

Die Zielgruppe der Selfiedrohne sind sicherlich vor allem junge Leute, die ihr Leben mit verschiedenen Sozialen Medien teilen. Im Vorstellungsvideo wird damit geworben, dass Livestreaming immer und überall möglich ist. Wohin gestreamt werden kann, wird leider nicht erwähnt. Von einer Streamingmöglichkeit auf verbundene Tablets und Smartphones ist aber auszugehen.

Des Weiteren könnte der fliegende Selfie Stick interessant für YouTuber sein, die Videos von sich selbst aufnehmen und diese auf der Plattform teilen. Der ROAM-e kann dies um ein Vielfaches einfacher gestalten.

Kann der noch was Anderes als Selfies machen?

Neben der Video- und Fotofunktion mit Gesichtserkennung bietet die Selfiedrohne noch drei weitere Modi. Die automatisierten Modi Selfie, Scout, und Navigation und den manuellen Pilot-Modus, in dem der ROAM-e wie eine ganz normale Drohne gesteuert werden kann, sind verfügbar. 360 Grad Panoramaaufnahmen sind mit der Selfiekamera auch möglich.

Nicht viel ist über die technischen Details bekannt. Verbaut sind ein 5 Megapixel CMOS Sensor mit 1080p Videoaufnahme und ein ARM Cortex M4 Steuerungsprogramm (Ist das ein Steuerungsprogramm?).

Klingt cool, wo kann Ich die Drohne bekommen?

Momentan ist der ROAM-e nur auf der offiziellen Website zu erstehen und wird dort für 399 $ (in Euro umgerechnet etwa 357 €) angeboten. Die australische Firma liefert weltweit.

Ob die Selfiedrohne letztendlich im Konflikt mit der Lily Kamera stehen wird, steht noch aus. Fakt ist, dass das Konzept interessant ist, jedoch mit Sicherheit nur bestimmte Menschen anspricht. Momentan bleibt nur, die Entwicklungen abzuwarten und zu beobachten, ob sich die ROAM-e etablieren oder ein kurzweiliger Trend bleiben.

Zum kommentieren hier klicken

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mehr von News