Mit Luftaufnahmen Geld verdienen?

Mit Luftaufnahmen Geld verdienen

Wir nehmen die Antwort gleich vorneweg: Ja, es ist möglich mit Luftaufnahmen Geld zu verdienen! Seit Jahrzehnten gibt es hier bereits einen Markt. Bis vor einigen Jahren wurden Luftaufnahmen ausschließlich von Flugzeugen oder Helikoptern aus gemacht – auch im kommerziellen Sinne. Drohnen wurden, wie so viele neue Technik, zuerst im militärischen Bereich verwendet und entwickelt. Ab hier war es nur eine Frage der Zeit, bis Drohnen auch kommerziell verfügbar waren – heute ist das Bild eindeutig: Drohnen halten mehr und mehr Einzug in unseren Alltag. Viele Drohnenbesitzer, die privat Luftaufnahmen machen, kommen auf die Idee, dieses Konzept in Kommerz umzuwandeln. Welche Probleme gibt es dabei? Wie hoch ist der Bedarf? Solche und viele weitere Fragen beantworten wir euch in diesem Beitrag.

Die regionale Auftragslage einschätzen

Zu Beginn denken viele, dass das regionale Gebiet auch das Geschäftsgebiet sein wird. Das ist – insbesondere heutzutage – nicht der Fall. Wer eine Internetpräsenz hat oder auf irgendeine andere Weise von “weiter weg” gefunden wird, der wird eventuell auch gebucht. Eine Fahrt durch ganz Deutschland zum Auftrag ist demnach wahrscheinlich. Ohne einen fahrbaren Untersatz ist man also aufgeschmissen. Viele Kunden zahlen die weite Anfahrt auch nach dem Hinweis auf Drohnen-Piloten in der Nähe. Mit diesem Gedanken im Hintergrund wird klar, dass man sich nicht nur in der Region nach Konkurrenz umschauen muss, sondern im gesamten Bundesgebiet.

Wie man mit Luftaufnahmen überleben kann

Es ist nicht einfach, alleine von dem Geld aus Luftaufnahmen zu überleben. Es ist aber möglich – insbesondere dann, wenn man eventuell einen Stammkunden fangen kann, der einen stets mit neuen Aufträgen versorgt – ein Makler beispielsweise oder (das gibt es auch) eine große Detektei. Alleine mit Hochzeitsfotografie ist man in Deutschland eher nicht überlebensfähig.

Warum aus Konkurrenz eine Partnerschaft werden sollte

Zunächst spricht eigentlich alles gegen eine Zusammenarbeit von zwei oder mehr Copterpiloten. Sie alle arbeiten ja auf demselben Geschäftsgebiet mit denselben Zielen und demselben Kundenpool. Schnell kommt da das Gefühl auf, sich als Einzelkämpfer gegen die anderen durchsetzen zu müssen. Ob das funktioniert ist aber fraglich. Konkurrenz sollte demnach zu einer Partnerschaft gewandelt werden – daraus ergeben sich gleich mehrere Vorteile. Zum Beispiel kann der Partner einspringen, wenn der eigene Copter gerade repariert werden muss. Eventuell kann man auch mal den Copter des Partners nutzen, beispielsweise weil dieser eine höhere Tragkraft hat. Oder aber der Partner kann bei einem Auftrag helfen und die Rolle des Camoperators übernehmen – insbesondere bei aufwändigen Flügen oder bei anspruchsvollen Kunden. Letztlich kann ein Partner auch einspringen, wenn gerade viel mehr Aufträge reinkommen, als man bearbeiten kann. Es gibt noch viele weitere Vorteile, doch wir denken es ist klar geworden, welche Vorteile ein Partner bringen kann.

Tipps zum Anfang

Wer noch keine Erfahrung mit kommerziellen Luftaufnahmen hat, der sollte sich langsam an das Thema heranwagen. Bevor man etwas investiert, ist es ratsam, erst einmal mit der eigenen Drohne kleinere Aufträge anzunehmen – das kann auch in der Nachbarschaft sein. Die Hauptsache ist, man bekommt ein Gefühl für den Markt und weiß, “wie der Hase läuft”. Macht man dies nicht, kann man schnell zu viel investieren.