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Multicopter

Machen wir alles falsch? Das Konzept der Tesla Drohne

Beitrag zuletzt aktualisiert am 04.03.2017

Bestandsaufnahme auf dem Drohnenmarkt

Egal ob DJI und Yuneec Drohnen für mehrere Tausend Euro oder Fluggeräte kleinerer Hersteller, das Konzept der Drohnen, die momentan auf dem Markt sind, scheint in den meisten Fällen relativ ähnlich:

Vier Rotoren, ein Akku und eine Kamera. Kommt man in den höherklassigen Bereich, lassen sich auch Gimbals finden, die das Wackeln der Drohne im Flug ausgleichen. Und auch wenn Copter wie der Yuneec Typhoon H mal zwei Rotoren mehr bieten als die meisten Drohnen, scheinen sich die Hersteller doch geeinigt zu haben, wie ein x-Copter vom Grundprinzip her aufgebaut ist.

Elon Musk, Tesla und die Drohnen

Fraser Leid, seines Zeichens Industriedesigner, sieht großes Potenzial in Drohnenmarkt und möchte einige der Probleme, die er mit dem Status Quo der Multicopter sieht, beheben. So hat er sich die Zeit genommen und am Beispiel von Elon Musks Elektroauto Firma ein Konzept für eine Drohne des innovativen Unternehmens entwickelt.

Tesla Motors steht für Nachhaltigkeit, Innovation und Erfindergeist. Die Autos der Firma haben Elektrowagen gesellschafts- und straßenfähig gemacht, ohne dabei ein ansprechendes Design zu vernachlässigen. Elon Musk sah die Elektroautos von vor einigen Jahren und musste sie verbessern. Weg von dem komischen Äußeren und hin zu echten Luxuswagen. Höhere Geschwindigkeiten, bessere Akkus, mehr Komfort. Er wollte die Branche ein für alle Mal verändern, und tat es.

Ob das Konzept der Tesla Drohne das gleiche auf dem Multicopter Markt geschehen lässt? Auf jeden Fall liefert es einige Denkanstöße, die interessante Neuerungen versprechen würden, entschiede sich ein Hersteller, sie umzusetzen.

Die Fakten auf den Tisch

Am weitesten verbreitet unter den Drohnen sind die Quadrocopter. Der Designer hat sich gedacht, dass ein Design mit zwei beweglichen Propellern dem Zweck des Filmens und Fotografierens deutlich passender wäre. Die Rotoren könnten vertikal wie horizontal ausgerichtet werden und so verschiedene Perspektiven ermöglichen.

Interessant ist, dass die Propeller für die Stabilisierung eingesetzt würden und ein Gimbal so überflüssig würde. Der Mittelteil der Drohne würde sich also nur minimal bewegen, damit die Kamera so stabil wie möglich bleibt und man sich das zusätzliche Bauteil für die Stabilisierung sparen kann.

Um gleich einmal bei den zwei Propellern zu bleiben: Ein neues Design soll für maximalen Auftrieb sorgen und den Verlust von zwei Rotoren gegenüber eines Quadrocopter unbemerkbar machen.

Geladen werden soll die Drohne per kabelloser Ladestation, wie man sie schon von einigen Handys kennt. Per Induktion wird sich hier das Ladekabel gespart. Da die Drohne auch schick aussieht, kann man sie so auch zur Schau stellen.

Tesla ist seit jeher für hohe Akkulaufzeiten und effizientes Laden bekannt. Per 10.000 mAh Li-Ionen Akku soll die Drohne 60 Minuten lang fliegen können und nur 20 Minuten zum Aufladen benötigen.

Was bringt die Zukunft?

Designer Fraser Leid schreibt auf der Seite, auf der er sein Konzept vorgestellt hat, dass er nun mit DJI zusammenarbeitet. Ob da etwas auf uns zukommt?

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