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Multicopter

GoPro Karma – die erste vielseitig einsetzbare Drohne

Beitrag zuletzt aktualisiert am 11.03.2017

Immer und überall

Nach buddhistischer Tradition ist Karma etwas, das uns alle immer umgibt, das mit allem verwoben ist. Ein allumfassendes „Wesen“, mit dem sich das Leben gegenseitig dauerhaft vereinigt und beeinflusst. So oder so ähnlich würde ein Buddhist das wichtigste Konzept seines Glaubens beschreiben.

Mit der Hero Serie brachte GoPro Action Kameras heraus, die Wind und Wetter standhalten und ihre Besitzer dank der kompakten Größe vom entspannten Strandurlaub in Thailand übers Bergsteigen in den Rocky Mountains bis in schwindelnde Höhen an Wetterballons (inklusive Fall mit wenigen Schäden) begleiten.

Die Fusion

Diese beiden Konzepte hat die kalifornische Firma nun kombiniert und betritt den Drohnenmarkt mit der passend benannten GoPro Karma Drohne, die die größten Vorteile der Action Kameras mit der Unumgänglichkeit des Karmas verbindet.

GoPro Karma ist die erste vielseitig einsetzbare Drohne, die wirklich alle Aufnahmemöglichkeiten bietet.

GoPro Karma ist die erste vielseitig einsetzbare Drohne, die wirklich alle Aufnahmemöglichkeiten bietet.

Von Anfang an waren die GoPro Kameras vor allem für eins bekannt: Ihre unbesiegte Langlebigkeit und Resistenz gegenüber… nun ja, nahezu allem. Außerdem waren sie mit die ersten Action Kameras, die Extremsportlern und anderen Abenteurern die damals einzigartige Möglichkeit boten, ihre aufregenden Hobbies aus ihrer eigenen Perspektive filmen zu können, da die Kamera kompakt und damit leicht mitzunehmen ist. All dies kombiniert mit einer großartigen Video- und Fotoqualität, und das Rezept für Erfolg ist fertig.

Die perfekten Voraussetzungen?

Nun möchte die innovative Firma den Drohnenmarkt in Angriff nehmen. Die Robustheit der Kameras sind in einer Drohne schwer unterzubringen, der erste Vollmetallmulticopter wird wohl noch auf sich warten lassen und auch Karma sieht nicht danach aus, als würde sie einen Absturz aus wenigen Metern noch sicher überstehen. Ein weiteres Merkmal, das die Kameras und Karma teilen, ist die Qualität der Aufnahmen, die Drohne verwendet nämlich eine Hero 5 Kamera für ihre Fotos und Videos.

Karma lässt sich zusammenklappen und ist in ihrem leichten, bequemen Rucksack-Case bei jeder Aktivität dabei.

Karma lässt sich zusammenklappen und ist in ihrem leichten, bequemen Rucksack-Case bei jeder Aktivität dabei.

Die außergewöhnliche Perspektive, die GoPros Kameras als erstes boten, ist natürlich bei einer Drohne noch beeindruckender. Auch der einfache Transport scheint eine Voraussetzung für GoPro Produkte zu sein: Karma ist nämlich faltbar und sogar mit einem Rucksack erhältlich, das es möglich macht, die Drohne auch bei aufregenden Abenteuern mitzunehmen, ohne dass sie ein Hindernis darstellt. Darüber hinaus ist der Gimbal vorne angebracht und nicht unten wie üblich bei den meisten Drohnen. Dies spart natürlich weiteren Platz.

Nahtlose Bedienung

Die Verbindung zum Karma im buddhistischen Sinne ist auch gegeben. Die Drohne ist besonders zugänglich gestaltet, sodass sie für jeden bedienbar ist und die Erfahrung des Drohnenfliegens für alle öffnet. Von automatisierten Modi für beeindruckende Aufnahmen ohne viel Vorahnung vom Fliegen zu haben über einen integrierten Flugsimulator bis hin zu einer App, die einer zweiten Person das Fliegen im „Beifahrersitz“ ermöglicht, indem er oder sie die Kameraperspektive auf sein Handy streamen kann. Im Vorstellungsvideo wird auch eine automatische Verfolgung angedeutet. All dies sorgt dafür, dass wirklich jeder die Drohne fliegen kann oder zumindest zum Teil die Erfahrung machen kann, die ein Pilot hat.

Wie das echte Karma kann die Drohne jeden umgeben, ohne dass er es merkt, so leicht ist die Bedienung laut GoPro. Hierzu trägt auch das faltbare Design bei. Landegestell und Rotorarme sind entsprechend einklappbar, sodass die Größe von Karma auf ein Minimum reduziert wird, wenn sie transportiert wird.

Jetzt wird’s ernst

Neben all den hehren Zielen, die die Kalifornier mit Karma erfüllen wollen, ist die Drohne natürlich immer noch das, was sie ist: Eine Drohne. Und Drohnen sind High-Tech Objekte, die für die Meisten ein signifikantes Investment sind. Deshalb wird auch jeder wissen wollen, was denn in der Drohne drin ist.

Als Kamera verwendet Karma eine GoPro. Diese ist im Lieferumfang nicht enthalten, muss also zugekauft werden. Kompatibel mit der Drohne sind die GoPro Hero 4 und neuere Modelle (namentlich die Hero 5 Black sowie Hero 5 Session). Diese filmt mit 4k bei 30fps und 1080p FULL HD bei 120 fps für Zeitlupen, womit sie definitiv für Drohnenaufnahmen geeignet ist und den Standard der Topmodelle erfüllt.

GoPro Karma ist mit Hero 5 Blck, Hero 5 Session und Hero 4 kompatibel.

GoPro Karma ist mit Hero 5 Blck, Hero 5 Session und Hero 4 kompatibel.

  • Die Reichweite des Quadrocopters beträgt einen Kilometer, genug für die meisten Ausflüge, aber nicht auf dem Stand der Marktführer.
  • Auch die Flugzeit von ca. 20 Minuten lässt sich sehen und kann mit vielen Modellen der größeren Hersteller mithalten.
  • Der Gimbal stabilisiert 3 Achsen, auch hier ist nichts zu bemängeln (zumindest auf dem Papier, die tatsächliche Performance wird sich zeigen).
  • Gesteuert wird der Quadrocopter entweder per Karma Controller oder per Passenger App, wobei die App nur bestimmte Aufgaben übernehmen kann.

Alles dabei?

Mitgeliefert wird bei Kauf der Drohne so einiges. Zunächst ist natürlich die Karma Drohne enthalten. Die nächstgrößte Priorität hat dann natürlich die Fernbedienung. Der Karma Controller ist ebenfalls dabei. Propeller dürfen natürlich auch nicht fehlen. Da diese öfter mal kaputtgehen können, sind gleich sechs enthalten.

Damit die Aufnahmen nicht komplett verwackelt werden, ist der Gimbal enthalten, der mit der Gurthalterung zusammen ausgeliefert wird.

Weiterhin sind natürlich Akku und Ladegerät für Karma enthalten, damit auch die Stromversorgung gewährleistet ist.

Dass sich GoPro Gedanken gemacht hat, wie man flüssige Aufnahmen zugänglicher machen kann, zeigt sich auch darin, dass die Kalifornier den praktischen Karma Stick beigelegt haben. Dieser ist ein Handgimbal, ähnlich beispielsweise dem DJI Osmo Mobile. Hiermit kann die GoPro schnell auch zur Verwendung auf dem Boden umgerüstet werden, wobei die Videoqualität dank Karma Stick gleichbleibt. Um den Karma Stick mit anderen GoPro Halterungen kompatibel zu machen, ist ein Halterungsring mit dabei.

Zuletzt ist die Karma Case dabei, die den sorglosen Transport von allen oben genannten Teilen ermöglicht. Der umfangreiche Lieferumfang ist schon mal löblich.

Ab wann kann man die Karma kaufen?

Dass sich der Marktführer auf dem Gebiet der Action Cams in den Drohnenmarkt begibt, schlug direkt große Wellen. Wenn Karma am 23. Oktober 2016 dann auf den Markt kommt, wird sich zeigen, welche der vielen Versprechungen die Drohne halten kann. Der Preis wird im GoPro Shop 869,99 € betragen.

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