Funktionsweise der Steuerung von Drohnenmodellen

Funktionsweise der Steuerung von Drohnenmodellen

Drohnen, zu welchen sie gehören, gibt es in sehr unterschiedlichen Modellen sowie Größen- und Gewichtsklassen sowie von verschiedenen Marken. Die Propeller einer Drohne sind fest am Motor montiert, dabei gibt es Modelle mit vier, sechs oder sogar acht Motoren. Aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes werden Drohnen in X-, H- oder +-förmige Modelle unterteilt.

Unterscheidung der Drohnen-Modelle nach Form

Am häufigsten kommen zurzeit dabei die + – Modelle vor, denn diese sind auch am einfachsten zu handhaben. Für eine Änderung der Flugrichtungen wird nur ein Motorenpaar benötigt, sowohl in der Längs- als auch Querachse. Bei X- oder H-förmigen Modellen sind die Motoren allerdings um 45° zur Flugrichtung versetzt, alle vier müssen dadurch gleichzeitig angesteuert werden um eine Änderung einer der beiden Achsen zu bewirken. Dadurch erreichen Modelle dieser Art aber jedoch auch eine viel höhere Drehbeschleunigung als das + – förmige Modell und es kann ausgeschlossen werden so dass bei Film- und Fotoaufnahmen ein Teil des Bildes durch den installierten Propeller verdeckt ist.

Steuerung der Höhe und Drehungen in der Luft

Für alle Modelle gilt jedoch, dass der Auftrieb durch die Motorendrehzahl bestimmt ist. Wenn man diese erhöht, steigt die Drohne und wenn man sie verringert, sinkt sie dann also wieder. Gestartet wird grundsätzlich im mittleren Drehzahlbereich, dann sollte die Drohne im Idealfall abheben. Für die Lenkung in der Luft ist es wichtig zu wissen, wie sich die Propeller bewegen. Bei einer Drohne mit vier Propellern drehen sich zwei von ihnen im Uhrzeigersinn, die anderen beiden dagegen. Wenn man die Drohne um ihre Hochachse drehen möchte, muss man die rechts- und linksdrehenden Propeller mit unterschiedlicher Drehzahl steuern. Dadurch wird das Drehmoment der Drohne neutralisiert und sie dreht sich um die Hochachse. Wenn die Drohne um Längs- oder Querachse gedreht werden soll, sind die Propeller und zugehörige Motoren wichtig, welche direkt auf der zu drehenden Achse liegen.

Anfänglich ist es meist nicht ganz einfach sich diese Steuerung in Verbindung mit den Motoren als Pilot vom Boden aus direkt vorzustellen, so muss man natürlich unter anderem beachten, was die momentane Flugrichtung der Drohne ist. Wenn sie auf den Piloten direkt zufliegt, muss er umdenken, denn wenn er nun nach links oder rechts steuert, ändert sich die Flugrichtung der Drohne in die genau entgegengesetzte Richtung.

Da eine Drohne in der Regel symmetrisch aufgebaut ist, ist bei + – Modellen ein Propeller anders gefärbt als die anderen und bei X – oder H – Modellen zwei, damit der Pilot erkennen kann, wo sich die Vorder- bzw. Rückseite der Drohne befindet.

Unterschiede nach Motorenanzahl

Die Anzahl der Motoren und Propeller einer Drohne ist für die Sicherheit von Bedeutung. Ist eine Drohne mit nur vier Motoren ausgestattet, führt der Ausfall von einem von diesen unweigerlich zum Absturz. Bei Modellen mit mehreren Motoren kann der Pilot nach Ausfall eines Motors eventuell noch eine Notlandung der Drohne einleiten.

Gesteuert werden Drohnen grundsätzlich vom einem sich am Erdboden befindlichen “Piloten” oder “Steuerer” mithilfe einer Funkfernsteuerung. Bei dieser kann es sich sogar um ein Smartphone handeln, es gibt Drohnen, die sich sowohl mit Apple als auch IOS als Funkfernsteuerung lenken lassen. Die Geräte von Apple fungieren dabei als Display und man benötigt zusätzlich einen separaten Controller, mit IOS – Geräten kann man die gesamte Steuerung übernehmen und auf dem Display des verwendeten Gerätes direkt Bilder sehen.