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Fathom One – Unterwasserdrohne für Aufnahmen aus Fischperspektive

Beitrag zuletzt aktualisiert am 15.03.2017

UPDATE 09.09.2016: Fathom One ist jetzt vollständig finanziert und wird in Zukunft auf den Markt kommen. Wer sich noch ein Early Bird Angebot sichern möchte und das Drohnen U-Boot zum Sonderpreis ergattern möchte, sollte jetzt zuschlagen, denn nur noch knapp über 50 der Belohnungen sind verfügbar. Daten zum Marktstart oder anderen zukünftigen Plänen haben die Entwickler noch nicht bekanntgegeben.

Die Drohne und ihr Feind, das Wasser

Wer mit einem Multicopter in der Nähe des Wassers fliegt, der schützt seine Drohne am besten vor Wasser beziehungsweise bereitet sie auf eine Wasserrettung im Fall der Fälle vor. Ist die Drohne einmal im Wasser, sind allerhöchstens Teile noch funktionsfähig. Auch die Übertragung der Kamera auf Handy und Tablet geht dann nicht mehr, auch wenn die Unterwasserwelt oft beeindruckend sein kann und neue Perspektiven offenbaren sich jedem Taucher. Aber nicht jeder kennt sich mit der Ausrüstung aus und möchte sich regelmäßig in einen engen Neoprenanzug zwängen.

Neue Blickwinkel?

Wer aber trotzdem zusammen mit den Fischen die Welten unterhalb der Wasseroberfläche erkunden will, für den steht jetzt ein Kickstarterprojekt namens Fathom One in den Startlöchern. Die Schöpfer der Drohne haben eine Mission und eine Ansage an die Konkurrenz: Fathom One ist die erste Unterwasserdrohne, die das Tauchen per Drohne für die Massen zugänglich machen soll. Der Preis liegt unter der Hälfte des nächstgünstigsten Konkurrenzprodukts.

Die drei Unternehmer (John Boss, Danny Vessells, Matt Gira) sind selbst Taucher und wollen ihre Erfahrungen unter Wasser jetzt teilen.

Während sich wohlhabende Menschen eine der exklusiveren Unterwasserdrohnen hätten kaufen können, ist der Spaß spätestens bei der Kontrolle vorbei: Keiner der Unterwasserroboter bietet eine einfache Kontrolle und leichten Zugriff auf die Aufnahmen der Kamera. Fathom One behebt dieses Problem und bietet wie die meisten aktuellen Drohnen eine Kontrolle via App auf Tablet oder Smartphone. Die Kameraperspektive kann ebenfalls in der App konstant gezeigt werden.

Fathom One Unterwasser-Drohne

Was die Fathom One hergibt

Die drei Jungen Entwickler der Drohne versprechen, Unterwassererkundung und -Bildung für die Massen zu bringen. Hardwareseitig klingt das Ganze schon mal vielversprechend: Eine 1080p Full HD Kamera und starker LED Beleuchtung legen das Fundament für gute Sicht und beeindruckende Videos. Die Fathom One ist kompakt und leicht, kann also ähnlich einfach transportiert werden wie ein moderner Multicopter.

Außerdem wurde ein Patent eingereicht, mit dem die Drohne völlig modular ist. Die Antriebe, die bis zu 3 Knoten Geschwindigkeit bieten sollen, können an den Seiten und hinten abgenommen und durch andere ersetzt werden. Wer zum Beispiel in Gewässern mit stärkerem Wellengang erkundet, der kann sich für stärkere Stabilität längere „Flossen“ an sein U-Boot bauen. Hilfreich ist das auch, wenn die Drohne nicht mit allen Antrieben in die Tasche passt. Einfach abnehmen und schon passt die Fathom in die allermeisten Rucksäcke.

Ein Aufruf an die Community geht schon jetzt raus: Die Kapitäne sollen ihre eigenen Vorschläge und Designs für die Antriebe vorschlagen, damit jedem Gewässer und jeder Eigenheit etwas geboten werden kann.

Besonders interessant ist die Schiene, die unten an der Fathom angebracht ist. Hiermit können verschiedenste Accessoires im Video eine GoPro und ein zusätzliches Licht an den Kiel der Drohne angebracht werden. Erwähnt werden außerdem Sensoren, mit der die Fathom One ausgestattet werden können soll.

Eine Verbindung mit der App für die Fathom One funktioniert via WiFi. Hierfür hängt an der Drohne ein Kabel, welches mit einer WiFi Verbindungsboje verbunden ist. Das Kabel ist ca. 30 Meter lang. Eine Tiefe von bis zu 45 Metern soll die Fathom One aushalten. Die Laufzeit ist mit bis zu 1 Stunde beachtlich hoch.

Absolut anpassbar

Mit dem modularen System verspricht das günstigste U-Boot der Welt auch Bastlern viel Spielraum und kann auf viele verschiedene Umstände angepasst werden. Auch Drohnenenthusiasten wird das Konzept der Fathom One unter Umständen gefallen.

Trotzdem sollte immer im Hinterkopf behalten werden, dass das Ganze noch eine Kickstarterkampagne ist. Welche Versprechungen gehalten werden können, wird sich zeigen. Die Kickstarter Community zeigt sich jedenfalls begeistert: In nur 4 Tagen wurden knapp 120.000 $ gesammelt, das Projekt wird also bald voll finanziert sein. Wer ein großes Investment tätigt, kann seine Fathom One sogar deutlich günstiger und vor allen anderen bekommen.

Da das Unternehmen aus den USA kommt, kann noch niemand wissen wann und ob die Drohne in Deutschland auf den Markt kommt.

Was die Zukunft wohl bringt?

Da das Projekt voraussichtlich bald finanziert sein wird, wird sicherlich bald mehr zu hören sein. Bis dahin bleibt nur abzuwarten, was passiert. Auf der Webseite der drei jungen Unternehmer ist momentan noch nicht viel zu finden, nur ein Kickstarter Link und ein Presse Kit mit Bildern und Videos. Wer aber auf dem Laufenden bleiben will, kann sich für den Newsletter eintragen oder der Fathom auf Facebook oder Twitter folgen.

Die Fathom One klingt äußerst interessant und bringt eine ehemals sehr exklusive Perspektive zum (ungefähren) Preis eines iPhones. Auch vom Inneren her klingt die Drohne sehr vielversprechend und bietet offenbar viele Möglichkeiten der persönlichen Anpassung. In die Zukunft schauen kann aber niemand, deswegen bleibt nur eins: Abwarten und Tee trinken.

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