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Die Drohne als Bedrohung – DroneShield bringt Copter vom Himmel

Beitrag zuletzt aktualisiert am 04.03.2017

Wunderschöne Luftaufnahmen und beeindruckende Perspektiven sind nicht alles, was man mit Drohnen machen kann. Auch für weniger schöne Zwecke eignen sich Multicopter optimal. So erleichtern Drohnen kriminelle Aktivitäten ungemein. Vom Schmuggel über das Fliegen in Verbotszonen bis hin zu Spionage an Atomkraftwerken, Regierungsgebäuden, Stadien und anderen wichtigen Gebäuden wurde Multicoptern schon einiges vorgeworfen.

Wie viele der berichteten Flüge an kritischen Orten nur neugierige, unachtsame und vor allem unwissende Piloten waren, sei mal dahingestellt. Es steht aber fest: Die Angst vor Drohnen wächst. Gerade in Sicherheitskreisen.

In den Communities für Multicopter-Piloten macht man sich zwar gern mal über Meldungen lustig, die die Gefahr der Drohnen dramatisieren und zeigen, wie wenig der Autor vom Thema weiß. Viele Piloten sind auch genervt, weil ihr Hobby/ihr Beruf von immer mehr Gesetzen geregelt wird.

Wir wollen hier keine Diskussion anzetteln, ob strengere Gesetze gerechtfertigt sind oder nicht. Was jedoch die Firma DroneShield in den USA erfunden hat, ist beeindruckend. Eine Waffe, die die Kommunikation mit der Drohne unterbricht und die Kontrolle übernimmt, um sie zu Boden zu bringen. Unterstützt wird das Ganze von einem System, das Drohnen an ihrem Klang in bis zu einem Kilometer Entfernung erkennt und das Sicherheitsteam benachrichtigt. Das Ganze würde auch in Star Wars nicht auffallen und macht jeden Jungen neidisch.

Schutz vor ungebetenen Besuchern

Die Anti Drohnen Technologie ist für alle, die Multicopter als Bedrohung sehen und sie lieber nicht in ihrer Umgebung sehen möchten.

Dabei liegt das Augenmerk besonders auf Flughäfen (die ja besonders gerne von Drohnen genervt sind), wichtige Infrastruktur, öffentliche und kommerzielle Gebäude, Firmengelände und Gefängnisse.

Einrichtungen, für die DroneShield interessant ist, haben meist schon hohe Sicherheitsstandards. DroneShield legt aber nochmal einen drauf: Die Technologie erkennt Drohnen an ihren Geräuschen und nutzt nicht ausschließlich Radartechnologie, vor der man seinen Copter schützen kann. Mit entsprechenden Sensoren können die Fluggeräte so bis zu 1 Kilometer entfernt erkannt werden. Die Geräusche werden dabei auch unter Lärm effektiv herausgefiltert.

Wenn das System ein unautorisiertes Fluggerät erkennt, werden Sicherheitsverantwortliche benachrichtigt. Das funktioniert per Programm auf dem PC oder auch per App. Wurde eine Drohne im Luftraum festgestellt, kann das Sicherheitspersonal sich mit der futuristisch aussehenden DroneGun auf den Weg machen, den Vogel vom Himmel zu holen. Die Technologie ist also unglaublich gut ausgeklügelt und verlässlich.

Was heißt das für uns?

Viele in der Drohnen Community belächeln oder verurteilen die Angst vor Coptern. Sie würde das Hobby ruinieren, sagen die einen. Das Fliegen bekommt einen schlechten Ruf, sagen die anderen.

Was DroneShield letztendlich für uns bedeutet und wo es überall zum Einsatz kommt, wird sich noch zeigen. Zum einen könnte das Ganze die Copter noch mehr in Verruf bringen und vor ihnen Angst machen. Andererseits könnte das System die Sicherheit vor Drohnen bieten, die sich ja offenbar Viele wünschen. So könnte das Fliegen von Multicoptern von seinem Stigma befreit werden. Es bestünde ja keine Gefahr mehr.

Eins steht fest: Die Technologie findet auf jeden Fall seine Zielgruppe. Sogar Regierungen haben schon Aufträge an DroneShield gestellt. Wer darauf achtet, kann also in naher Zukunft bestimmt mal ein DroneShield entdecken.

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