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160 km/h Maximalgeschwindigkeit – und es ist nicht der neue Polo!

Ein neuer Copter! Und es ist keine Selfiedrohne!

Beitrag zuletzt aktualisiert am 13.03.2017

Wer oder was Draco ist?

Anfang Januar gab es von UVify was Neues: Draco. Bei dem neuen Quadrocopter handelt es sich um eine Racer-Drohne. Davon gibt es zwar schon Einige, diese hier kann aber eins besonders gut: Mit ganzen 160 km/h kann ab jetzt richtig schnell geflogen werden.

Vorgestellt wurde der Copter mit ein paar beeindruckenden Kunststücken: 360 Grad Drehungen und das „Retten“ aus dem freien Fall sind kein Problem. Bei über 100 km/h kann es natürlich schnell passieren, dass man mit Hindernissen kollidiert. Und wie das so ist: Wer hoch fliegt, kann tief fallen. Obwohl die Außenhülle aus Carbon und eine Wasserresistente Außenschicht den Copter schützen, so gut sie können, sind Racer doch immer noch anfälliger für Schäden als die größeren, vergleichsweise trägen Phantoms und Typhoons dieser Welt.

Deswegen ist der kleine Draco, der fast auf eine Handfläche passt (die Arme der Rotoren ausgenommen), modular aufgebaut. Wenn ein Arm, Propeller oder Motor abbricht oder anderweitig in einem Crash seine Funktion verliert, muss man den Racer nicht gleich wegwerfen. So ist es auch möglich, den Copter im Nachhinein mit Upgrades zu versehen. Spezialisierte Propeller und Motoren sind so kein Problem. Damit können die Raser ihr Pferd im Rennen an Strecke und Flugstil anpassen.

Draco bietet HD Streaming auf Fernbedienung, FPV-Brille und einen Akku, der in Sekunden gewechselt ist. Der Akku hält bis zu 10 Minuten, bei Höchstgeschwindigkeit sogar nur zwei. Verständlich bei der Energie, die aufgebracht werden muss, um mit 160 km/h zu fliegen.

Für erfahrene Racer ist das nichts Neues. Denn wer die Drohnenszene ein bisschen kennt, der wird wissen, dass Racing Drohnen oft Eigenbauten sind. Und wenn die Piloten nicht selbst basteln, dann sehen die FPV Racer meist doch ein wenig anders aus als zum Beispiel die schicken Phantom Modelle von DJI. Fast immer sind Kabel und andere Teile des Innenlebens der Drohne zu sehen.

Für Draco ist noch einiges an Zubehör erhältlich: Da wären eine Tasche, ein Controller und eine FPV Brille, sowie einige Werkzeuge (für Reparaturen / Umbauten). Und das alles kann man auch direkt als kompaktes Set erwerben.

Der Renner für Racer?

Ob Draco in der professionellen Drohnen Racing Szene durchstartet, muss sich noch zeigen. Wie oben schon erwähnt, haben viele Rennfahrer lange und harte Arbeit in ihre Copter gesteckt. Das Fliegen an sich ist also nur ein Teil ihres Hobbys.

Ob sich etablierte Racer da freuen, wenn UVify mit einem Copter um die Ecke kommt, der zwar schnell ist, aber auch fertig aus der Box geflogen werden kann?

Das Innerste der Racing Szene wird Draco wohl kalt lassen. Wer aber 160 km/h erleben möchte, ohne vorher viel Aufwand zu betreiben, für den ist UVifys neueste Kreation vielleicht genau richtig. Aus der Box nehmen, verbinden und losfliegen. Simpel.

Der Racer selbst wird bei Release 499 $ kosten. Wann das sein wird, steht bisher aber noch in den Sternen.

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