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DJIs neue Drohnen vorgestellt: Inspire 2 und Phantom 4 Pro

Beitrag zuletzt aktualisiert am 19.04.2017

Vor wenigen Wochen konnte man seitens DJI eine Ankündigung für einen Livestream hören. Da uns der letzte seiner Art den Mavic Pro beschert hatte, war die Spannung natürlich groß. Auch die Gerüchteküche brodelte wieder, oft hörte man etwas von einem potentiellen DJI Inspire 2. Nun ist der Livestream vorbei und es wurden zwei Neuheiten präsentiert.

Die erste war wie fast schon erwartet die DJI Inspire 2, mit dem DJI Phantom 4 Pro hätte man so eher weniger gerechnet.

Nachdem also mal in der Welt der hochklassigen Selfiedrohnen aufgeräumt werden sollte und der Mavic Pro herauskam, will man jetzt die professionelle Luftbildaufnahme verändern. Die neuen Drohnen sind nicht preiswert, aber sind sie ihr Geld am Ende wert?

DJI Inspire 2

DJIs beliebter professioneller Quadrocopter Inspire 1 hat nun einen Nachfolger erhalten: DJI Inspire 2, speziell auf die Bedürfnisse von professionellen Filmemachern und Unternehmen rund um den Globus konzipierte Flugdrohne.

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DJI Inspire 2 Preise am 25.04.2017

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* Zuletzt aktualisiert am 25.04.2017 um 21:37 Uhr. Wir weisen jedoch darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Von außen sieht die Drohne schon mal ein wenig anders aus als ihr Vorgänger. Mit der Lackierung hat sich der Hersteller an die Jahreszeit der Präsentation angepasst und ein schlichtes, mattes hellgrau für den Körper gewählt und die Arme in einem dunkleren Ton angestrichen. Das auffällige weiß der Inspire 1 ist also Geschichte.

2-Richtung Hinderniserkennung

Weiterhin fällt gleich auf, dass der Copter nun Sensoren hat, die die Hindernisumgehung, die aus Phantom 4 und Mavic bekannt sind, nun auch für die Profidrohne möglich machen. Der autonome Flug wurde weiter überarbeitet und die Hindernisumgehung funktioniert nun in zwei Richtungen anstatt einer und auch die Sensoren sind redundant designt, sodass ein Ausfall keinen direkten Absturz bedeutet.

Nach vorne und nach unten gerichtete Visionsysteme ermöglichen dem Inspire 2 Hindernisse auf bis zu 30 Meter Entfernung wahrzunehmen.

Nach vorne und nach unten gerichtete Visionsysteme ermöglichen dem Inspire 2 Hindernisse auf bis zu 30 Meter Entfernung wahrzunehmen.

Die harten Fakten

Die Flugzeit setzt DJI bei 25-27 Minuten an. Wie diese sich tatsächlich darstellt, wird sich noch zeigen, denn die Hersteller testen ja meist unter optimalen Bedingungen. Dank einer neuen Technologie hat der neue Inspire 2 nun auch 7 km Reichweite (mit der Fernbedienung) und kann bis zu 5 km hoch aufsteigen, wenn dabei die optionalen Höhenpropeller verwendet werden. Auch für die doch eher kälteren Temperaturen da oben, hat man sich was einfallen lassen: Bei bis zu -20 Grad hält das selbst aufheizende, redundant konzipierte Akkusystem relativ effizient mit.

Professionelle Bildqualität

In Sachen Auflösung hat sich DJI wirklich ins Zeug gelegt: 5,2k Auflösung bietet die neue Zenmuse Kamera, die nach vorne schaut. Der Inspire 2 unterstützt die neuen DJI Kameras Zenmuse X4S und X5S. Weitere Kameras werden in Zukunft kompatibel sein (mehr Lesestoff zu den Kameras fanden wir hier).

Auch softwareseitig wurde richtig geschraubt. Ein neues Verarbeitungssystem für die Aufnahmen namens CineCore 2.0 ermöglicht die Verarbeitung großer Dateimengen in kurzer Zeit. Dies ist auch dringend notwendig, denn 5,2k Aufnahmen werden nicht gerade wenig Speicherplatz einnehmen. Dank der Speicherung per SSD sollte dies auch gut funktionieren.

Bei dem Inspire 2 ist ein leistungsstarkes Bildverarbeitungssystem namens CineCore 2.0 und ein neues CINESSD System integriert. Momentan jedoch nur mit Zenmuse X4S3 und X5S Kameras kompatibel.

Bei dem Inspire 2 ist ein leistungsstarkes Bildverarbeitungssystem namens CineCore 2.0 und ein neues CINESSD System integriert. Momentan jedoch nur mit Zenmuse X4S3 und X5S Kameras kompatibel.

Schon der Mavic Pro und der Phantom 4 wurden in Kooperation mit Apple vertrieben. Es ist also wenig überraschend, dass der Inspire 2 Apples verschiedenste Formate nahtlos unterstützt. Toll ist auch, dass die Kamera einen eigenen Feed sendet, sodass das Fliegen mit mehreren Controllern unproblematisch wird.

Inspire 2 – rasend schnell, von innen und außen

Dank eines neuen Auftriebsystems hat die Drohne zum einen pro Motor 2 Kilogramm Auftrieb, zum anderen erreicht der Quadrocopter phänomenale 108 km/h und erreicht 80 km/h in nur vier Sekunden. Dies dürfte zumindest für die professionellen Drohnen ein neuer Rekord sein. Um das mal in Kontext zu bringen: Der Inspire 2 hat damit eine Beschleunigung ähnlich einiger gängiger Modelle von Volkswagen.

Der Inspire 2 fliegt mit einer Geschwindigkeit von bis zu 108 km/h, geht mit 9 m/s in den Sinkflug und steigt mit 6 m/s auf.

Der Inspire 2 fliegt mit einer Geschwindigkeit von bis zu 108 km/h, geht mit 9 m/s in den Sinkflug und steigt mit 6 m/s auf.

Intelligente Flugmodi

Ähnlich den Topmodellen von Yuneec sind im Inspire 2 nun auch verschiedene intelligente Flugmodi einprogrammiert. Auch wenn der Inspire 2 hauptsächlich für die Bedienung mit mehreren Fernbedienungen geschaffen ist, wird es so laut DJI auch Einzelnen Piloten möglich, großartige Luftaufnahmen zu kreieren.

Wie oben erwähnt sollte der Inspire 2 von zwei Piloten geflogen werden: Einem Flieger und einem Kameramann. Damit auch der Pilot sieht, wo er hinfliegt, wenn die Drohne gerade nach hinten filmt, wird mittels einer separaten FPV-Kamera ein genauso separater Videofeed an die Fernbedienung des Piloten gesendet. Die neuen Zenmuse Modelle liefern einen eigenen Videostream unabhängig von dem des Copters selbst.

Was Zubehör angeht

Verschiedene optionale Gadgets sind ebenfalls für den Inspire 2 erhältlich. Von SSD Festplatten über DJI Focus, einer Ladestation, bis hin zu einem Monitor mit extrem hoher Helligkeit für das Fliegen bei sehr hellen Bedingungen in zwei verschiedenen Größen. Der Monitor hat außerdem zwei Slots für Speicherkarten und hat ein eigenes System, um die Latenz der Übertragung beim Filmen zu verkürzen.

DJI Phantom 4 Pro – was hat sich geändert?

Während die erste Version des Phantom 4 effektiv 12,4 Megapixel Aufnahmen machte, bietet die Professional Version des Quadrocopters nun einen Sensor, der Bilder mit 20 Megapixeln aufnimmt. Was mit dem Phantom 4 nur bei 1080p möglich war, bietet die Pro Version nun auch mit 4K: Slow-Motion Aufnahmen in 4K stellen kein Problem mehr dar. Die Zeitlupen in 1080p bieten zwar immer noch doppelt so viele fps wie die 4K Alternative, für einfache, scharfe Slow-Motion Videos bei einer riesigen Auflösung genügt allerdings auch der neue Modus des Phantom 4 Pro.

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DJI Phantom 4 Pro Preise am 25.04.2017

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* Zuletzt aktualisiert am 25.04.2017 um 21:36 Uhr. Wir weisen jedoch darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Weiterhin ist die Hindernisumgehung von DJI eingebaut, nun unter dem Namen FlightAutonomy. Hierbei orientiert sich der Copter unter, vor und hinter ihm selbst. So erstellt er eine 3D Karte seiner Umgebung und erkennt Hindernisse. Ist diese Funktion eingeschaltet, kommt der Copter auf eine Höchstgeschwindigkeit von ungefähr 49 km/h, im Sportmodus ohne Hinderniserkennung schafft der Phantom 4 Pro ganze 72 km/h. Auch die angegebene Flugzeit erhöht sich von 28 Minuten auf beachtliche 30 Minuten dank eines intelligenten Batteriesystems.

Ein spezieller Landeschutz verhindert mit Sensoren an der Unterseite das Landen auf unebenem Boden oder Wasser.

Unter der Haube

Für den Phantom 4 Pro wird ein neuer Controller erhältlich sein. Dieser ist besonders kompakt und portabel, und auch für ihn ist ein lichtstarker Monitor verfügbar.

Die Fernbedienung kommt mit einigen Features daher: So sind GPS, ein Kompass, ein Micro SD Kartenslot und ein HDMI Anschluss mit an Bord.

Die Fernbedienung kommt mit einigen Features daher: So sind GPS, ein Kompass, ein Micro SD Kartenslot und ein HDMI Anschluss mit an Bord.

Ebenfalls neu sind bei dem Phantom 4 Pro ein paar Modi, mit denen der Flug teilweise bis komplett automatisiert werden kann. DJI stellt besonders den Zeichen Modus heraus, mit dem der Pilot auf dem Display eine Linie zeichnen kann, die der Copter daraufhin vollkommen autonom abfliegt. Die ActiveTrack Technologie erkennt inzwischen häufige Objekte wie Menschen oder Fahrräder und folgt ihnen automatisch, während die Kamera auf das Motiv fokussiert ist. Hierbei sind drei Versionen verfügbar mit den Namen „New Circle„, „Profile“ und „Spotlight„.

TapFly funktioniert nun auch rückwärts und in engeren, komplexen Umgebungen. Auf dem Display sieht der Pilot die Flugroute eingezeichnet und während der Phantom 4 Pro fliegt lassen sich Gimbal und Kamera separat steuern.

Wann geht’s los?

Wer angetan vom Phantom 4 Pro ist, der kann den Quadrocopter ab sofort bestellen. Die Preisempfehlung liegt hier laut DJI bei 1.699 €, was auch der Preis im Store des Herstellers ist.

Auf den DJI Inspire 2 müssen Fans noch ein wenig warten. Vorbesteller der Combo, die neben dem Copter auch die Zenmuse X5S sowie Lizenzen für Apple ProRes und CinemaDNG beinhaltet, soll Anfang Dezember 2016 ihren Weg zu den Bestellern finden, wer die Produkte separat bestellt muss sich bis Anfang 2017 gedulden. Der DJI Inspire 2 selbst geht bei DJI für 3.399 € über den Tisch, die Premium Combo soll 6.899 € kosten.

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