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DJI Zenmuse Z3 – die neue Zoom-Kamera für Inspire 1

Beitrag zuletzt aktualisiert am 11.03.2017

Es ist kein Wunder, dass die Kameratechnik immer besser wird. Nachdem seit einiger Zeit bereits Infrarot-Kameras seitens DJI verfügbar sind, lassen weitere Vorsprünge auch in anderen Bereichen nicht lange auf sich warten: DJI bringt mit der Zenmuse Z3 eine neue Kamera auf den Markt, die vor allem eines gut kann: Z wie Zoomen. Nachdem wir erraten haben, wie wohl die Namensgebung der Kamera zu Stande kam, interessieren uns natürlich die technischen Details. Was kann die Kamera besser als andere? Was macht sie aus? Wieso ist sie so gut? Wie hoch ist der maximale Zoomfaktor? All das und noch viel mehr erfahrt ihr gleich jetzt.

Das kann die Zenmuse Z3 bieten

Die Zenmuse Z3 hat 11 Linsen und ist damit ein hochkomplexes optisches Konstrukt aktueller Technik. Auch lässt das durchblicken, was viele ohnehin schon wissen: Der Zoom der Z3 ist optischer Natur. Digital wird hier also nichts geschönt, auch bei Vergrößerung steht die volle Größe des Kamerasensors zur Verfügung. Die Vergrößerung selbst beträgt maximal 7. Aufnehmen kann die Kamera beispielsweise 4K Videos. Der Sensor hat eine Auflösung von 12 Megapixeln. Bereits jetzt ist leider auch klar, dass diese Kamera nicht ganz billig ist: Der Preis beläuft sich auf knapp 999 Euro (UVP). Sie ist kompatibel sowohl zur DJI Inspire 1, als auch zur Matrice 100 und zur Matrice 600. Damit sind zusätzlich die Voraussetzungen für den professionellen und gewerblichen Einsatz geschaffen worden. Weitere wichtige technische Details zeigen wir zum Abschluss am besten an Hand einer übersichtlichen Auflistung:

Maße: 105 mm x 115 mm x 85 mm
Gewicht: 262 g
Sensor: CMOS, 1/2.33 Zoll, 12 MP
Auflösung (Foto / Video): 4K / 4K bei 25 fps, 3K bei 30 fps, FHD und HD bei 60 fps
Formate (Foto / Video): DNG RAW, JPEG, JPEG+DNG / MOV, MP4
Winkelgenauigkeit: +/- 0,02 Grad
Maximale Steuergeschwindigkeit: 120 Grad pro Sekunde
Betriebstemperatur: -10 °C bis 40 °C

Besonderheiten und Wissenswertes

Zunächst einmal ein Problem – ja, richtig gehört, die Zemuse Z3 hat ein Problem: DJI selbst schreibt, dass Videos bei 7-fachem Zoom verwackelt sein können.

Videoaufnahmen mit 7-fachen Zoom können eventuell verwackelt sein. Der Grund dafür liegt in der erweiterten Brennweite, welche das Bild vergrößert, aber die Leistung des Stabilisierungssystems verringert. Dieser Verwacklungseffekt tritt nicht bei Einzelbildern auf. Es wird empfohlen Einzelbilder aufzunehmen, wenn man hineinzoomt.

Der Grund läge in der großen Brennweite, die zwar das Bild vergrößert, aber zugleich für eine verringerte Leistung des Stabilisationssystems sorgt. DJI empfiehlt „Einzelbilder aufzunehmen, wenn man hineinzoomt“, da dort der Effekt nicht auftritt. Auf gut Deutsch: Videos mit 7-fach Zoom sind eventuell nicht möglich. Tja, dieser Effekt ist aber weniger ein Schaden oder Konstruktionsfehler an der Zenmuse Z3 als ein physikalischer Zusammenhang, dem man nur schlecht bzw. mit unverhältnismäßig großem (finanziellen) Aufwand beikommen kann.

DJI Zenmuse Z3 - die neue Zoom-Kamera für Inspire 1 1

Mit dem optischen Zoom kann auch bei Aufnahmen mit der höchstmöglichen Auflösung gearbeitet werden.

Der optische Zoom kann natürlich bei jeder Auflösung – auch bei 4K – genutzt werden. Videos in 4K können dabei mit max. 30 fps aufgenommen werden. Ebenso verspricht DJI ein schnelles Setup und bewirbt dabei das Produkt Lightbridge 2 zur FPS Übertragung. Kommen wir aber zum Kern und rücken etwas von den „Marketing-Sachen“ ab hin zu folgender, elementarer Frage:

Was bringt mir das alles?

Nun, spezifizieren wir zunächst einmal „das alles“. Unter „das alles“ versteht sich im Grunde der tolle Zoom und die gute Auflösung mit 30 fps in 4K im Video-Modus. 4K bei 30 fps ist aber nicht wirklich neu. Das wichtigste und DER Kaufgrund überhaupt sollte also der 7-fache optische Zoom sein. Und der bringt allerhand:

Beispielsweise muss man mit der Drohne – dank Zenmuse Z3 – nicht mehr so nah an Objekte heranfliegen, um sie aus optischer Nähe zu filmen. Davon profitieren weniger private Drohnenpiloten als kommerzielle Unternehmen, die beispielsweise Stromtrassen auf Sicht überprüfen müssen. Ein solcher Job wird dank der Zenmuse Z3 nun einfacher: Der Pilot muss nicht mehr so nah an die Stromleitungen heran, wodurch sich einerseits das Risiko und andererseits die Arbeitsgeschwindigkeit drastisch erhöht. Das ist nur ein Beispiel von vielen, in welchen optischer Zoom eine gute Hilfe sein kann und bei welchem sich die Investition in „das alles“ sehr schnell gerechnet hat.

DJI Zenmuse Z3 Preise am 23.04.2017

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* Zuletzt aktualisiert am 23.04.2017 um 8:46 Uhr. Wir weisen jedoch darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
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