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Multicopter

DJI Matrice 600 – A3 & Lightbridge 2 bereits an Bord

Der Marktführer für Drohnen, DJI, hat mit der Matrice 600 einen Hexacopter auf den Markt gebracht, der für die professionelle Luftbildfotografie gedacht ist. Natürlich ist deshalb – wen wundert’s – auch sehr hochwertige Technik verbaut. Welche das ist und was eine Profi-Drohne noch ausmacht, das zeigen wir euch hier.

Beitrag zuletzt aktualisiert am 13.03.2017

DJI M600: Technik vom Feinsten

Es ist eigentlich nicht neu, dass DJI hochwertige Multicopter baut. Bevor wir euch hier also das erzählen, was ohnehin klar ist, gehen wir gleich ins übersichtliche Detail. Diese Technologien hat die Matrice 600:

A3 FlugcontrollerLightbridge 2Smart BatterieEnergiemanagementsystem und Kameraaufnahme für Micro Four Thirds-Systeme bis hin zur RED Epic.

Die Technologien, die in dem Matrice 600 stecken, sind klar, denn es handelt sich im Endeffekt um das Repertoire von DJI, welches auch in anderen hauseigenen Drohnen Verwendung findet. Um etwas mehr Einsteigerfreundlichkeit reinzubringen, doch noch eine kurze Erklärung: Die Übertragungstechnik Lightbridge 2 ist für FPV (First Person View) gut und garantiert eine Übertragung von HD (720p) Live-Streams von der Drohne zur Fernbedienung über eine maximale Distanz von 5 km hinweg.

DJI Matrice 600 Preise am 24.06.2017

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* Zuletzt aktualisiert am 24.06.2017 um 18:02 Uhr. Wir weisen jedoch darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Der A3 Flugcontroller ist quasi das Herzstück der Steuerung. Er gibt der Matrice 600 ihre Intelligenz, sorgt also beispielsweise für Warnungen, die verschiedenen Modi und steuert auch die Motoren und den ganzen Rest der Drohne. Er ist sozusagen das „Gehirn“, wenn man so will. Eigentlich könnte man über den A3 auf Grund der hohen Komplexität wieder einen separaten Artikel schreiben.

Das Smart Batterie System ist weniger „aufregend“: Der Akku selbst hat eine interne Steuerung, die das Energiemanagement des Akkus übernimmt. Sie sorgt also für das richtige Laden und Entladen.

Das Energiemanagement der Drohne wiederum sorgt einerseits für eine Verlängerung der Flugzeit dank effizienter Leistungsverteilung, andererseits aber auch für Leistungssteigerungen. Natürlich ist eine Integration der Komponenten hier unabdingbar, weshalb dieses System nur bedingt eigenständig ist. Es inkludiert auch die Verwaltung der 6 Akkus – sodass die Drohne beispielsweise auch dann (kontrolliert) weiterfliegt, wenn einer davon ausfällt.

Die Kameraaufnahme und der besondere Gimbal (Ronin-MX) sind nur das Resultat der großen Tragkraft von 6 kg, dank der solche Systeme überhaupt befestigt werden können.

Wieso reicht das denn nicht?

Eine gute Kamera und hochwertige Materialien sowie intelligente Systeme alleine sind bei einer Profi-Drohne nicht alles. Warum? Weil professionelle Luftaufnahmen in der Regel im kommerziellen Rahmen entstehen. Die Zeit ist dabei ein wichtiger Kostenfaktor. Und diese Zeit kann durch diverse Vorteile verkürzt werden. Der Einsatz der Drohne bzw. des Hexacopters wird dadurch günstiger. Der DJI Matrice 600 nimmt diesen Vorteil mit, denn er lässt sich durch seinen modularen Aufbau sehr einfach zusammenbauen, ja fast schon zusammensetzen. Außerdem ist die Zuverlässigkeit des DJI Matrice 600 sehr hoch, denn er verfügt über redundante Systeme. Eine zweifache Redundanz ist auch im Flugzeugbau vorgeschrieben. Doch DJI geht sogar noch weiter und „spendiert“ (am Ende zahlt’s natürlich der Kunde) der Matrice 600 eine dreifache Redundanz namens A3 Pro. Die Flugzeit hängt ganz von der Zuladung ab. Je nach Kamera und Akku kann die Matrice zwischen etwas mehr als 30 Minuten (TB47S Akku und XT) oder etwa 16 Minuten (gleicher Akku und Ronin-MX + RED) in der Luft bleiben. Mit dem TB48S Akku sind sogar noch 2 – 5 Minuten mehr drin. Was sie kostet? Im DJI Store kostet die Matrice 600 satte 5.299 € in der Basisversion. Wer tatsächlich die Ronin-MX verwenden will, der braucht für die Videoübertragung den SRW-60G-Baustein, der dann nochmal mit etwa 280 € zu Buche schlägt.

Für Detailverliebte: Technische Daten im Überblick

Konstruktion und Antrieb
Diagonaler Achsenabstand 1133 mm
Maße 1668 mm x 1518 mm x 759 mm (Armgestell sowie Propeller und GPS Halterung ausgeklappt), 640 mm x 582 mm x 623 mm (entsprechend eingeklappt)
Smart Battery (Intelligent Flight Battery) 6 Stück
Gewicht 9,1 kg mit 6x TB47S Akku
9,6 kg mit 6x TB48S Akku
Maximales Startgewicht 15,1 kg
Motoren DJI 6010
Propeller DJI 2170
Leistung
Schwebefluggenauigkeit mit GPS im P-Mode +/- 0,5 Meter vertikal
+/- 1,5 Meter horizontal
Maximale Winkelgeschwindigkeit 300 °/s neigen
150 °/s gieren
Maximaler Neigungswinkel 25 °
Maximale Aufstiegsgeschwindigkeit 5 m/s
Maximale Abstiegsgeschwindigkeit 3 m/s
Maximaler Windwiderstand 8 m/s
Maximale Flughöhe über NN 1500 Meter
Maximale Geschwindigkeit 18 m/s (ohne Wind)
Schwebezeiten 6x TB47S Akku, ohne Zuladung: 35 Minuten, mit 6 kg Zuladung: 16 Minuten, 6x TB48S Akku, ohne Zuladung: 40 Minuten, mit 5,5 kg Zuladung: 18 Minuten (bei 10 Meter über NN, windstill, 10% Restakku bei Landung)
Flugkontrollsystem A3
Unterstützte Gimbale Zenmuse: X3, X5 (alle Modelle), XT, Z15 (nur –A7, -BMPCC, -5D III, -GH4), Ronin-MX
Landegestell Einziehbar
Akku (optional / standard)
Modell TB48S TB47S
Kapazität 5700 mAh 4500 mAh
Spannung 22,8 Volt 22,2 Volt
Typ Lithium-Polymer 6S Siehe links
Energie 129,96 Wattstunden 99,9 Wattstunden
Nettogewicht 680 Gramm 595 Gramm
Betriebstemperaturbereich -10 °C bis +40 °C Siehe links
Lagerungstemperaturbereich -20 °C bis +45 °C (< 3 Monate)
+22°C bis +28 °C (> 3 Monate)
Siehe links
Temperaturbereich beim Laden +5 °C bis +40 °C Siehe links
Maximale Ladeleistung 180 Watt Siehe links
Ideale Ladezeit bei maximaler Ladeleistung ohne Verlust 43,3 Minuten 33,3 Minuten
Etwaige zu erwartende Ladezeit bei 100 Watt Ladeleistung (Ladegerät) mit Verlust 1 Stunde 45 Minuten 1 Stunde 20 Minuten
Energieinhalt massespezifisch 191 Watt pro Kilogramm 168 Watt pro Kilogramm
Ladegerät
Modell A14-100P1A
Ausgangsspannung 26,3 Volt
Nennleistung 100 Watt
Fernbedienung
Betriebsfrequenz 920,6 MHz bis 928 MHz in Japan
5,725 GHz bis 5,825 GHz
2,400 GHz bis 2,483 GHz
Maximale Übertragungsdistanz FCC Standard: 5 km
CC Standard: 3,5 km (ohne Hindernisse)
EIRP 10 dbm bei 900 M
13 dbm bei 5,8 G
20 dbm bei 2,4 G
Ausgang Video HDMI, USB, SDI
Dual User Maser und Slave
Halterung Halterung für Mobilgeräte (Tablets und Smartphones)
Leistung 9 Watt
Betriebstemperatur -10 °C bis +40 °C
Lagerungstemperatur -20 °C bis +45 °C (< 3 Monate)
+22°C bis +28 °C (> 3 Monate)
Ladetemperatur 0 °C bis +40 °C
Eingebauter Akku 6000 mAh, 2S Lithium-Polymer
Maximale Breite Tablet 170 mm

Was die Tabelle zeigt

Dank der kleinen Übersicht wird deutlich, was wirklich hinter dem neuen High-Tech Modell von DJI steckt: Leistung, Zuverlässigkeit und Intelligenz. Auch merkt man schnell, dass die DJI Matrice 600 eher für den professionellen und gewerblichen Markt gedacht ist. Damit sind an statt selbstständiger Fotografen eher Filmstudios oder Unternehmen gemeint. Denn die Investition in ein so teures Modell muss sich erstmal auszahlen – für die meisten Anwender im privaten Bereich lohnt es sich jedenfalls nicht. Der Grund ist schlicht der, dass sich Hochtechnologie nicht wirklich viel von der grundlegenden Technik unterscheidet, der Preis aber extrem hoch ist. Der Technologiefortschritt und der Preistrend verlaufen also alles andere als linear zueinander – im Gegenteil. Der Preis steigt mit geradlinigem technologischen Fortschritt exponentiell an. Was angesichts dieser Tatsache ebenfalls auffällt, ist die doch recht „ungenaue Genauigkeit“ im Schwebeflug. Die 0,5 bis 1,5 Meter Abweichung kommt aber hauptsächlich vom GPS Modul bzw. vom GPS selbst – viel genauer geht es damit praktisch nicht. Mit einem speziellen Modul kann hier natürlich nachgebessert werden: Mit einem D-RTK Modul wäre die Matrice 600 in der Lage, vertikal mit einer Genauigkeit von 2 cm und 1 ppm und horizontal mit einer Genauigkeit von 1 cm + 1 ppm zu schweben. Das ist wirklich Oberklasse.

Nun die Frage: Wer kann eine solche Drohne brauchen, was ist das schlagkräftigste Argument?

Bildqualität? Nein, nicht unbedingt. Das kommt auf die Kamera an – die Zenmuse X5R beispielsweise wird auch von einer Inspire 1 getragen, für deutlich weniger Geld. Die Matrice 600 ist eine Drohne für alle, die viel Last tragen und lange in der Luft bleiben wollen – zum Beispiel, wenn eine schwere und hochwertige Kamera in die Luft muss (Filmstudio) oder wenn es sich hinsichtlich des Workflows lohnt, länger in der Luft bleiben zu können (Überprüfung von Stromtrassen oder Brücken).

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* Zuletzt aktualisiert am 24.06.2017 um 18:02 Uhr. Wir weisen jedoch darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
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