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Multicopter

DJI Matrice 200 Serie vorgestellt

Mit der DJI Matrice 200 Serie richtet der Drohnenhersteller DJI den Fokus auf Gewerbekunden mit Bedarf an Inspektion, Überwachung und Rettung. Das macht sich im Gegensatz zu den typischen Kamera-Drohnen wie die Phantom-Reihe vor allem in der Konstruktion bemerkbar: Robust und zuverlässig bei Regen sowie Schneefall. Zudem finden sich mehrere neue Sensoren und Steuerungsmöglichkeiten.

Beitrag zuletzt aktualisiert am 15.03.2017

Lange Laufzeit und hohe Reichweite bei 2 kg Nutzlast

Im industriellen bzw. gewerblichen Einsatz ist natürlich eine lange Laufzeit gefragt. Gerade bei Überwachungsaufgaben, aber auch bei der Inspektion von beispielsweise Strommasten, spart das Zeit – und damit Geld. Teilweise ermöglicht die lange Flugzeit sogar erst den sinnvollen und wirtschaftlichen Einsatz. Letzteres betrifft vor allem Tasks in der Überwachung. Konkret beläuft sich die Flugzeit auf ca. 38 Minuten, dank zwei starker Akkus. Sämtliche Modelle der Matrice 200er Serie sind damit ausgestattet.

Besonders bemerkenswert ist die Nutzlast von 2 kg vor allem deshalb, weil die Reichweite mit 7 Kilometern angegeben wird. Damit eignet sich die Matrice 200 Serie sogar für Rettungsmissionen.

Ist Matrice 200 wirklich wetterfest?

Im Verhältnis zu existierenden kommerziell verfügbaren Drohnen kann man bei der neuen Matrice 200 Serie in der Tat von Wetterfestigkeit sprechen: Die Quadrocopter der Serie haben alle die IP43 Schutzklassenzertifizierung:

Schutz bei Regen und Schnee

Damit ist ein Schutz gegen Kontakt mit Werkzeugen oder leitenden Gegenständen sowie Fremdkörper ab einer Größe von 1 mm gegeben. Zudem sind die Quadrocopter gegen das Eindringen von Spritzwasser bis 60° gegenüber der Senkrechten geschützt. Für leichten bis normalen Regen und Schnee sollte das ausreichen. Aber was ist mit dem Wind?

Stabiler Flug auch bei Wind und Kälte

Mit ihren 17 Zoll großen Propellern liegen die Quadrocopter der Matrice 200 Serie stabil in der Luft. Diese Propeller ermöglichen auch die hohe Nutzlast und erlauben den Flug selbst bei Windgeschwindigkeiten bis 35 km/h. Übrigens haben sich die Ingenieure von DJI natürlich über die kalten Regionen und die damit einhergehenden potentiellen Probleme der Akku-Performance Gedanken gemacht: Sinkt die Temperatur unter 0 Grad, schaltet sich eine eingebaute Akkuheizung ein.

Bewährte Kameras

Bei der Kamera können die Piloten zwischen Bekanntem wählen: Entweder wird mit der DJI Zenmuse X4S oder Zenmuse X5S ausgestattet. Oder man entscheidet sich für die Zenmuse Z30 mit dem 30-fachem optischen Zoom für Inspektion und Überwachung aus der Ferne. Wer beispielsweise nachts unterwegs ist, profitiert wiederum von der XT, welche in der Thermalsicht ihren Vorteil hat.

Weitere Kamera-Optionen für M200

Erweiterte Steuerungsmöglichkeiten

Die DJI Pilot App ist das primäre Interface zur Drohne, die Fernbedienung. Mit dieser App kann die Drohne gesteuert werden und darin sieht DJI auch die Zukunft, was die Steuerung im gewerblichen oder industriellen Bereich angeht. Alternativ können die Drohnen auch über die bekannte DJI GO 4 App gesteuert werden. Über die App DJI GS Pro (Ground Station Pro) kann man die Flüge planen.

Preise & Verfügbarkeit prüfen

Neue Steuerungs-App und gewohnte Flugfunktionen

Wie von DJI gewohnt ist die Steuerung sehr intuitiv und bietet neben einigem Bekannten auch ein paar interessante Neuerungen: So können die Matrice 200er Drohnen Personen tracken (Activetrack), schweben und Objekte umfliegen (Flightsense und FlightAutonomy-System) oder POIs umkreisen (Point of Interest). Letztere bekannte Funktion ist wiederum nur mit den hauseigenen DJI Kameras X4s und X5S kompatibel. Die Flightsense Funktion und das FlightAutonomy-System profitieren übrigens von den neuen Sensoren, die beispielsweise auch nach oben gerichtet sind.

DJI Lightbridge 2

Die Bildübertragung wird über das bekannte Lightbridge 2 Übertragungssystem sichergestellt. Die Steuerung und die Bildübertragung profitiert gegenüber Lightbridge 1 von einer sehr niedrigen Latenz.

DJI Flighthub

Neu ist wiederum der Flighthub. Mit Flighthub kann man seine Flugflotte managen. Das ist natürlich gerade für den gewerblichen Einsatz sinnvoll, wenn beispielsweise mehrere Drohnen das Firmengelände überwachen.

DJI Airsense

Die Drohnen der DJI Matrice 200 Serie verfügen über DJI Airsense. Dahinter verbirgt sich diesmal keine Innovation, sondern der aus dem Flugverkehr bekannte ADS-B-Empfänger (Automatic Dependent Surveillance-Broadcast) für die Warnung von Flugzeugen in der Umgebung.

Verschiedene Versionen

Von der DJI Matrice 200 wird es aller Voraussicht nach 3 Versionen geben: Die Basisversion M200, die M210 und die M210 RTK. Die M200 hat nur einen Gimbal, der nach unten ausgerichtet ist – quasi der Standard wie auch bei Phantom-Modellen und vielen weiteren Drohnen. Die M210 wiederum lässt auch die Ausrichtung des Gimbals nach oben zu. Damit kann man Unterseiten von Gebäuden oder Brücken inspizieren.

Mehr Infos, Technische Daten, Preise und Verfügbarkeit auf offizielle Seite von DJI.

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