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Chinesische Forscher fliegen die Parrot AR.Drone per Gedankensteuerung

Beitrag zuletzt aktualisiert am 04.03.2017

Wie war das noch mal mit der Telepathie?

Wer mit seinem Copter so viel wie möglich unterwegs ist und ihn überall mit hinnimmt, wo Luftaufnahmen eine besondere Perspektive öffnen, spürt vielleicht schon eine gewisse Verbindung mit der Drohne, obwohl sie ja eigentlich nur aus Metall und Kunststoff besteht.

Doch auch wer bei Regen immer an der Drohne schraubt, die Familie einen nur noch zum Mittagessen zu Gesicht bekommt, dafür aber eine neue LED Beleuchtung angebracht ist, wird bei den neuesten Experimenten einer chinesischen Universität neidisch.

In einer langjährigen Beziehung hat man ja schon einmal das Gefühl, man könnte sich gegenseitig die Gedanken lesen. Mit einem simplen EEG Headset konnten die Forscher der Zhejiang Universität in China nun das steuern eines Parrot Quadrocopters per Gedanken ermöglichen.

Wann kann’s losgehen?

Das System ist noch viel zu komplex, um für irgendeinen Markt nützlich zu sein und funktioniert auch nicht unglaublich so präzise, wie es für ein effektives Copterfliegen notwendig ist. Trotzdem stellen die Versuche einen unglaublichen Fortschritt dar.

Während die futuristische Vision, in der wir Geräte und Drohnen im Allgemeinen mit unseren Gedanken steuern und unser Gehirn als Schnittstelle zwischen Biologie und Technologie nutzen, wohl noch das eine oder andere Jahrzehnt entfernt ist, sind die Videos doch beeindruckend.

Fortschritt macht’s möglich!

Denn eine Technologie wie diese macht das Erkunden der Lüfte auch Menschen zugänglich, die ihre Mobilität verloren haben oder andere Einschränkungen haben, die das Drohnenfliegen leider nicht zulassen. Und wieso sollte man Menschen von diesem tollen Hobby ausschließen? In Kombination mit einer FPV-Brille könnte man den Benachteiligten sogar ein wenig Bewegungsfreiheit zurückgeben, sodass sie eine Akkuladung lang die Welt selbst von oben entdecken können.

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