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Generationenwechsel bei AEE: Condor Advanced und Condor Elite bald auf den Markt!?

Beitrag zuletzt aktualisiert am 10.03.2017

Ohne pompöse Präsentation á la DJI kommt die neue Drohnengeneration von AEE aus. Auf der Website des chinesischen Drohnenproduzenten sind die Modelle Condor Advanced und Condor Elite aufgetaucht.

Die den DJI Phantom 4 Modellen verdächtig ähnlich sehenden Quadrocopter lösen damit die Toruk Reihe ab, die noch ein wenig verspielter aussah. In Weiß und Silber weiß AEE sich dennoch vom Marktführer zu distanzieren und einen eigenen Touch ins Spiel zu bringen.

Das Silber trägt dazu bei, dass die Condor Modelle noch einen edleren Eindruck machen. Gerade im Vergleich mit den Toruk Coptern macht die neue Generation einiges her.

Die Checkliste abgehakt

AEE erfindet mit seiner neuen Drohnengeneration das Rad nicht neu. So sind beide Modelle definitiv auf der Höhe der Zeit und können in vielen Aspekten mit den Topmodellen vieler großer Hersteller mithalten.

Flugstabilität dank GPS ist an Bord. Wie es sich für neue Drohnen heutzutage gehört.

Auch ein optisches System für die Positionierung ist dabei. So ist auch das Fliegen drinnen möglich. Dank Sonar und optischen Sensoren kann so auf GPS verzichtet werden.

Der Akku soll 20 Minuten halten, wovon man erfahrungsgemäß bei jedem Hersteller zwei bis drei Minuten abziehen kann. Die Flugzeit liegt damit etwas unter der von den vergleichbaren Drohnen von DJI oder Yuneec.

condor-advanced-kamera

Keine Neuerung, aber dennoch eine Option, die viele Quadrocopter nicht (mehr) bieten, ist das Verwenden einer eigenen Kamera. Nur die Advanced Version der neuen AEE Drohne bietet diese Option. Der Condor Advanced ist laut AEE mit einem Großteil aller Action Kameras kompatibel. Hierfür sind verschiedene Kamerahaltungen beigelegt, die jeweils individuell einstellbar sind. Wo der Condor Advanced mit der Nutzung verschiedener Kameras glänzt, bringt die Elite Version eine solche mit.

In Sachen Kamera lassen sich die Chinesen von ihren Landesvettern nichts vormachen: 4K Videos bei 30 FPS und eine 16 MP Kamera mit Serienbild Modus und ein 10-Faches digitales Zoom erreichen auf jeden Fall die Standards des momentanen Markts.

Etwas schade ist, dass 1080p Full HD Videos nur bei 60 fps möglich sind, was Zeitlupen etwas schwieriger gestalten dürfte als Kameras mit 120 fps.

condor-advanced-aufnahme

Beide Drohnen werden von einem 3 Achsen Gimbal stabilisiert, ebenfalls etwas, das eine Drohne haben sollte, die in der obersten Liga mitspielen möchte. Dieser ist abnehmbar und kann auch für andere Zwecke verwendet werden.

Mit einer eigenen App zur Steuerung bietet AEE seinen Kunden ebenfalls eine essentielle Funktion, ohne die keine mittel- oder hochklassige Drohne auskommt.

Welcher darf’s sein?

Im Wesentlichen unterscheiden sich die zwei neuen Quadrocopter in nur zwei Punkten: Die Elite Version des Condor besitzt ein visuelles System für die Positionierung, während die Advanced Version ausschließlich mit GPS arbeitet. Außerdem bringt der Condor Elite eine Kamera mit, beim Advanced kann eine eigene verbaut werden.

Das Rad neu erfunden?

AEEs neue Drohnen bringen keine großen Innovationen auf den Drohnenmarkt. So viel sollte klar sein. Die neuen Quadrocopter versprechen aber trotzdem, eine ernsthafte Konkurrenz zu Phantom und Typhoon zu werden. Ob die Condor Drohnen preislich attraktiv sind, wird sich noch zeigen. Bis dahin heißt es: Abwarten und Tee trinken.

Wann geht’s los?

AEE gibt uns keine näheren Infos zu Kosten und Releasedaten für die neuen Drohnen. Eine Präsentation auf einer Messe spricht aber schon von einem Preis ab 299 €, was die Copter außerordentlich preisgünstig machen würde.

Einige Onlineshops haben die Elite Version des Condor allerdings auch schon für über 1.000 € gelistet. Was genau Sache ist, weiß also Keiner so genau. Am besten wartet man ab, was passiert.

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