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5 Tipps für einen Winterflug mit dem DJI Phantom 3

Beitrag zuletzt aktualisiert am 10.03.2017

Der Winter steht vor der Tür. Die Temperaturen klettern herunter in den Keller und bleiben meist einstellig, Spekulatius und Lebkuchen sind in den Supermärkten auf dem Vormarsch und warme Wollhandschuhe und die dicke Jacke werden wieder ausgepackt. Während einige geduldig auf die Rückkehr des Glühweins beim Ausgehen warten, freut man sich unter Copterpiloten besonders auf eins: Das Ablichten von bunten Bäumen, Schnee und Eis aus der Vogelperspektive. Doch wie das nun mal mit Technik so ist, können kalte Temperaturen den Copter durchaus gefährden.

Für Winterflüge hat DJI ein paar Tipps veröffentlicht, die für all jene Hartgesottenen sind, die auch der Winter nicht vom Drohnen Fliegen abhält. Hauptsächlich sind diese Tipps für DJI Phantom 3 Modelle veröffentlicht worden, aber auch die Piloten anderer Drohnen werden sich über verbesserte Flugsicherheit freuen.

Hier sind die fünf Ratschläge für Phantom 3 Piloten:

Tipp 1: Die Firmware auf den aktuellen Stand bringen

Vieles in der Welt der Technologie wird inzwischen nur noch per Software geregelt. Auch Probleme, die vorher einzig und allein hardwareseitig zu lösen waren, können inzwischen mit einfachem Programmieren behoben werden. Deshalb kann es sich lohnen, den Stand des Betriebssystems der Drohne zu überprüfen und, wenn möglich, ein Update zu machen. Eventuelle Bugs im Kontrollprogramm der Drohne könnten behoben worden sein.

Tipp 2: Akkus laden und warmhalten

Was vor jedem Flug im Allgemeinen gilt, gilt auch für Winterflüge. Die niedrigen Temperaturen stellen ein großes potentielles Risiko für Flugsicherheit und Performance der Drohne dar. Der Stand der Batterie sollte überprüft werden, damit eine böse Überraschung ausgeschlossen werden kann. Entsprechend der Bedienungsanleitung sollte der Akku eine angemessene Temperatur haben, um ein Versagen auszuschließen. Auch die Drohne 30 bis 60 Sekunden in der Luft vor sich stehen zu lassen, bevor wirklich abgehoben wird, kann sich als hilfreich erweisen. Ein schnelles Versagen der Drohne wird so nicht zu Schäden führen.

Tipp 3: Luftqualität bedenken

Weiter oben in den Bergen wird die Luft dünner und kälter. Der Winter verstärkt dies weiter. Wenn die Luft dünner wird, muss die Drohne mehr Auftrieb erzeugen. Dies führt dazu, dass der Pilot bedenken muss, dass er weniger Flugzeit als in dickerer Luft zur Verfügung hat. Gerade wenn über 3000 Meter und mehr über dem Meeresspiegel geflogen wird, sollte der Copter eher in kleinen Bewegungen gesteuert werden, anstatt die Sticks lange bis zum Anschlag durchzudrücken.

Tipp 4: Schwer tragen? Nicht im Winter!

Auch wenn einige Quadrocopter relativ schwere Lasten befördern können, sollte dies bei Minusgraden vermieden werden. Wenn der Auftrieb des Copters dennoch für den Transport von Gegenständen verwendet werden soll, ist es ratsam, keine zu intensiven Bewegungen von der Drohne abzuverlangen, sondern sich langsam vorzutasten.

Tipp 5: Bonus Tipp für Inspire 1 Piloten

Dieser Tipp betrifft nur Piloten des DJI Inspire 1. Um den Akku auch in kalten Temperaturen in Bestform halten zu können, sollte der Akku nach 10-15 Ladungen nach Anleitung in der DJI GO App entladen werden und danach zu 50% aufgeladen werden. DJI Phantom Akkus sind hiervon nicht betroffen.

Quelle: DJI

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