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250 Gramm Limit für sicheren Drohnenflug zu gering – 2,2 kg laut DJI angemessen

Beitrag zuletzt aktualisiert am 15.04.2017

In einem kürzlich veröffentlichten Whitepaper kommt DJI zu dem Schluss, dass das Maximalgewicht für Drohnen der unteren Risikoklasse viel zu niedrig angesetzt ist. Aktuell liegt dieses Maximalgewicht laut der FAA bei 250 Gramm, das hat die zugehörige Registration Task Force (RTF) im Jahr 2015 statuiert: Drohnen mit einem Gewicht von bis zu 250 Gramm bringen beim Flug das geringste Risiko für Menschen mit sich.

2,2 kg als neues Limit

Das ist laut DJI viel zu niedrig gegriffen: So wurde für diesen Schluss eine schlechte Datenbasis genutzt. Außerdem hat man sich auf längst überholte Annahmen gestützt – beispielsweise auf 50 Jahre alte Modelle aus dem Kalten Krieg, in welchem eine mögliche nukleare Auseinandersetzung alle Krankenhäuser zerstört hätte. DJI hingegen nutzt präzisere Daten und kommt durch moderne Modellierungen zu dem Schluss, dass Drohnen bis zu einem Gewicht von 2,2 kg mit niedrigstem Risiko geflogen werden können.

Whitepaper soll zur Diskussion dienen

DJI Vize-Präsident für Versicherung und Recht, Brendan Schulman, stellt klar, dass die RTF nur 3 Tage Zeit zur Entscheidung über das 250 Gramm Limit hatte. Er selbst habe mitgewirkt, als dieses Limit alleine für die Registrierung gesetzt wurde – nicht aber für irgendwelche Sicherheitsregularien. Trotz dieser Abgrenzung nutzen viele Länder rund um den Globus dieses 250 Gramm Limit.

Das Whitepaper von DJI kann hier heruntergeladen werden. Es liegt so zur Diskussion über weitere Regularien in aller Welt bereit.

Quelle: DJI

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